Philosophie

Pferde sind keine "funktionierenden" Sportgeräte sondern mehrere hundert Kilo Persönlichkeit. Sie halten uns immer wieder den Spiegel vor und sind absolut ehrlich. Weder sollte man ihr gutmütiges Wesen ausnutzen, noch die Kraft unterschätzen, die in ihnen steckt. Wenn 600 Kilo Pferd z. B. nicht in einen Anhänger wollen, ist das Kräfteverhältnis schnell klar...

 

Unser Weg im Umgang mit dem Pferd führt deshalb erst einmal zum natürlichen Verhalten - Herdenhierarchie, Instinkte (wie z. B. Fluchttrieb), das Funktionieren der Sinne usw. Das Verständnis für die natürlichen Verhaltensweisen erleichtert und fördert den Umgang mit dem Pferd - vom Boden oder vom Sattel aus - und das mit feinsten Hilfen und möglichst ohne "technische Hilfsmittel". Klassische Reiterei und "Bodenarbeit" sind keine zwei Welten, die nicht miteinander verbunden werden können.



 

Weiter liegt uns natürlich das Wohlbefinden unserer Vierbeiner am Herzen. Die Pferde können in Ganzjahresausläufen bzw. auf unseren großen Weiden nach Belieben toben und ihre sozialen Kontakte pflegen. Um unseren Pferden den Spaß an der Arbeit zu erhalten, ist das Programm abwechslungsreich (Dressur, Gelände- und Wanderritte, Bodenarbeit (Natural Horsemanship), Longieren, Doppellonge und Fahren am Boden, Klassische Handarbeit, Langzügel, Arbeiten im Roundpen, Trail, zirzensische Lektionen oder einfach nur mal ein Spaziergang).

 

Ziel der Reiter-Ausbildung ist es, das Pferd mit seinen natürlichen Verhaltensweisen und Bedürfnissen kennen zu lernen und die tägliche Arbeit mit ihm abwechslungsreich und interessant zu gestalten (als sinnvolle und wichtige Gymnastik für die Gesunderhaltung, die auch Spaß machen darf!).


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